Auf das Leder kommt es an

Zum problemlosen Stehen und Gehen brauchen wir fußgerechte Qualitätsschuhe, damit unsere Füße sich wohlfühlen. Deshalb werden verschiedene Passformen angeboten. Für schmale und breite Füße oder für Schuhe, in die lose Einlagen eingelegt werden können. Wichtig ist dabei auch die Materialzusammenstellung der Schuhe, denn hier gibt es gewaltige Unterschiede.

Leder spielt beim guten Schuh nach wie vor die Hauptrolle. Leder ist der einzige Werkstoff, der die Hautfeuchtigkeit beim Tragen absorbiert und sie im Ruhezustand der Schuhe wieder nach außen abgeben kann. Deshalb sollten Brandsohle, Innendecksohle und das Obermaterial aus Leder sein, allein schon des Schwitzens wegen.

Die Lederbrandsohle hat einen weiteren großen Vorteil. Beim Gehen und Bewegen der Füße prägen sich die einzelnen Fußdruckstellen in die Brandsohle ein. So entsteht ein natürliches und individuelles Fußbett, das bei fachgerechter Schuhreparatur erhalten bleibt. Ältere und eingetragene Schuhe sind deshalb so bequem und werden immer wieder gern repariert.

Neue Schuhe muss man zwar erst wieder einlaufen, aber der Fachbetrieb kann jeden guten Konfektionsschuh durch spezielle Arbeiten – so genannte „Zurichtungen“ – von vornherein oder im Laufe der Zeit fußgerechter und bequemer machen. Der Schuhmachermeister weiß, wie der Fuß im Schuh richtig und passgenau eingebettet wird.

Leder ist aber nicht nur ein ideales Naturmaterial für die oberen und inneren Teile der Schuhe, sondern hochwertige Modelle haben zudem Lederlaufsohlen. Sie sind in der Regel pflanzlich gegerbt und haben eine lange Lebensdauer, was insbesondere für lederne Markensohlen gilt, die bei der Reparatur von Qualitätsschuhen vorrangig Verwendung finden.

Alles in allem also eine Menge guter Tipps über das Leder unserer Schuhe. Die Internetseite www.schuhmie.de sowie die App http://schuhmie.appyourself.net sind weitere, interessante Informationsquellen, wenn es um Füße, Schuhe, Schuhmacher und Schuhreparatur geht.